Ardor
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Unser Unternehmen

Ardor baut die Infrastruktur, die europäische Rechenzentren mit Wärmeabnehmern verbindet.

Mission

Ein Europa, in dem keine Abwärme aus Rechenzentren verloren geht. In dem jede Megawattstunde thermischer Energie, die aus KI-Infrastruktur entsteht, erfasst, passend zugeordnet und dorthin geliefert wird, wo sie gebraucht wird: Wohnhäuser, Gewächshäuser, Fabriken, Städte.

Wir beginnen mit Compliance, weil die Regulatorik der Hebel ist. Aber wir bauen eine Plattform, damit der Hebel nicht nur Dokumente erzeugt, sondern Verbindungen schafft.

Das Problem

Rechenzentren wandeln nahezu die gesamte bezogene Elektrizität in Wärme um. 2025 haben europäische Rechenzentren geschätzt 180–220 TWh Abwärme erzeugt, die fast vollständig an die Atmosphäre abgegeben wurde.

Gleichzeitig zahlen Stadtwerke €35–55/MWh für gasbasierte Fernwärme. Das Hindernis ist nicht technischer Natur, sondern ein Informations- und Transaktionsproblem: Angebot und Nachfrage finden sich nicht.

Roadmap

2026
Compliance-Bericht (Layer 3)
BAFA-konforme Abwärmebewertung für deutsche Rechenzentren. Erste 50 zahlende Kunden in DACH.
Aktiv
2026–27
Wärmekarte (Layer 1) & Machbarkeitsrechner (Layer 2)
Öffentliche Karte europäischer Rechenzentren und Fernwärmenetze. Automatische Machbarkeitsbewertung.
In Entwicklung
2027
Wärmemarktplatz (Layer 4)
Angebot und Nachfrage finden sich. Erste fünf Abwärmelieferverträge vermittelt.
Geplant
2028+
Expansion Österreich, Schweiz, Niederlande
Adaption der Plattform für EEffG (AT) und EnerG (CH). Mehrländer-Portfolio-Management.
Vision
Schwesterprojekt

CarbonBench

CarbonBench misst die CO₂-Emissionen von KI-Inferenz pro Token. Gleiche These wie Ardor (die versteckten Umweltkosten von Rechenleistung sichtbar machen), anderes Produkt, andere Zielgruppe. Die CarbonBench-Daten fließen mittelfristig in die Ardor-Berechnung für KI-fokussierte Rechenzentren ein. carbonbench.ai →

Kontakt

Allgemein
contact@ardor.institute
Presse
presse@ardor.institute
Standort
Amsterdam, NL